Flammenlose Druckentlastung

Fike-Produkte geprüft und zertifiziert

Gab es in Europa bis dato keine Norm, die sich explizit mit flammenloser Druckentlastung beschäftigte, ändert sich dies mit der EN 16009 entscheidend. Beschrieben wird in der neuen Norm unter anderem, auf welche Weise die Entlastungsfähigkeit zu bestimmen ist und wie Prüfungen durchzuführen sind. Für die Explosionsschutzexperten von Fike stellt die neue Norm keine Hürde dar. Selbstverständlich sind Fike-Produkte durchweg geprüft nach DIN EN 16009 und auch ATEX-zertifiziert.

Erfolg ist Verantwortung

Korrekte und zuverlässige Auslegung von Explosionsschutzsystemen ist immer wieder ein hoch sensibles Unterfangen. Je nach verarbeiteten Medien, nach Größe der Anlage, nach tausenderlei Gesichtspunkten, muss individuell geurteilt, entschieden und geplant werden. Dies in ständigem Diskurs mit dem Auftraggeber. Gemeinsame Entwicklungsarbeit ist die Basis, auf der wirklich verlässliche Konzepte entstehen können.

Genauigkeit, Präzision und Sorgfalt sind unverzichtbare Grundlagen für den Weltmarktführer. Ob in der ausgereiften Fertigungstechnologie für Berstscheiben, bei der Flammenlosen Druckentlastung oder in ganzheitlichen Explosionsschutzkonzepten – immer wieder spiegelt sich der Kernsatz, den Fike sich zum Grundsatz gemacht hat: Erfolg ist Verantwortung. Dies gilt für die interne Struktur wie für die Kooperation mit den Kunden.

R&D-Mitarbeiter, Planer und Ingenieure tragen dieses Bekenntnis mit. Es bildet die solide Basis für ein Arbeitsethos, dem Tausende vertrauen.

Berstscheiben lösen Überdruckprobleme

Mit Berstscheiben lassen sich Behälter, Rohrleitungen und Druckentlastungsventile vor Überdruck schützen. Die Quality Line von Fike steht für Liefersicherheit in puncto Quantität und Qualität Und das nicht nur in knappen Zeiträumen. Penible Dokumentationen stellen sicher, dass der Anwender auch noch nach vielen Jahren das speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Produkt in unveränderter Auslegung ordern kann. Hoch interessant ist dieses Thema für alle jene Industrien, die Nachhaltigkeit in Sachen absoluter Präzision und Zuverlässigkeit fordern. Die Berstscheiben werden selbst in Großserien erst nach Einzelprüfung auf hundertprozentige Sicherheit ausgeliefert. Sie sind dicht, arbeiten präzise und öffnen schnell. Schon vor Beginn der Herstellung wird der Anwender eingebunden und seine Anforderungen werden vor Ort besprochen.

FDE bei Verpuffungen – Brand in Brüchermühler Unternehmen

Nahezu an der Tagesordnung sind Staubexplosion oder „Verpuffungen“, wie diese hierzulande manchmal verniedlichend bezeichnet werden, in Industrieanlagen und –betrieben. Die Folge: Brände, Schäden an Maschinen und Gebäuden, Feuerwehreinsätze und Produktionsstillstände und immer noch viel zu häufig – Personenschäden. Eine nächtliche „Verpuffung“ mit Folgebrand in einem Brüchermühler Unternehmen brachte heute Nacht 50 Feuerwehrleute auf die Beine, wie von „Oberberg aktuell“ unter „Lokales“ berichtet (http://www.oberberg-aktuell.de/index.php?id=70&tx_ttnews[tt_news]=130008&cHash=65455e9ca6): „Die Arbeiter der Nachtschicht bemerkten eine Verpuffung in einer Absauganlage und sahen eine Stichflamme“. Menschen kamen nicht zu Schaden und „das Unternehmen befürchtet in der Produktion nur geringe Ausfälle.“

Für Explosionsschutzexperten stellt sich die Frage, warum derartige Zwischenfälle nach wie vor in einer solchen Häufigkeit auftreten. Schließlich sind die ATEX-Richtlinien bereits seit 2003 in Kraft und haben als europäische harmonisierte Normen Gesetzesstatus. Die ATEX Richtlinien 94/9 EG und 1999/92 EG beschäftigen sich mit Geräten und Schutzsystemen, welche in explosionsgefährdeten Bereichen Verwendung finden sollen bzw. mit der Verantwortung von Anlagenbetreibern, Personen und Anlagen vor den Auswirkungen von Explosionen zu schützen.

Fachartikel zum „Risiko Staubexplosion“, wie unter SIFATipp, dem Fachportal für Sicherheitsfachkräfte nachzulesen, beschränken sich unter anderem auf den Betrieb von Brandmelde-, Temperaturüberwachungs- und Löschanlagen. (http://www.sifatipp.de/fachwissen/fachartikel/brandschutz/risiko-staubexplosion/)

Keine Rede von den Möglichkeiten und gesetzlichen Anforderungen, hochwertige, dem Bedarf angepasste und in intelligentem Design ausgelegte Maßnahmen des konstruktiven Explosionsschutzes wie z.B. flammenlose Druckentlastung oder Explosionsunterdrückung einzusetzen.

Mit Sicherheit ist es an der Zeit, die Diskussion über diese Thematik zu intensivieren.

Fike Deutschland präsentiert sein Know How

Die POWTECH in Nürnberg kann 2011 mit 704 Ausstellern aus 29 Ländern aufwarten.

Auf der internationalen Fachmesse für mechanische Verfahrenstechnik und Analytik wird auch Fike Deutschland vom 11. bis 13. Oktober vertreten sein.

Den interessierten Besuchern präsentiert sich Fike Deutschland in Halle 6 auf Stand 368.

       

Problemlose Instandsetzung

Für den Endanwender sicher einer der bedeutenden Faktoren. Die neue Generation macht den Endanwender unabhängiger. Sie lässt schnelle Reaktionen zu. Denn Produkte aus der Range der flammenlosen Druckentlastung 11.1 kann der Kunde selbst vor Ort in Stand setzen. Wird der Empfehlung einer Lagerhaltung von Ersatzeilen nachgekommen, sind eigene Instandsetzungen problemlos machbar.

Hochspezialisierte Systemdesigner

Der Faktor Mensch war und ist mit dem technischen Output verbunden.Hochspezialisierte Systemdesigner, die in Sachen verfahrenstechnischem Know How in der ersten Liga eine tragende Rolle spielen, komplettieren das Bild der neuen Generation. Von der Auslegung, der Planung bis zur Realisation und Integration komplexer Ex-Schutz-Systeme stehen sie in der Verantwortung. Regelmäßig und intensiv werden diese Mitarbeiter auf der Fike Academy gefordert und gefördert. Sie und ihre verantwortliche Arbeit sind jener Stoff, der das durchdachte Gebilde der neuen Generation in der flammenlosen Druckentlastung zusammenhält.

Optimale Entlastungseffizienz

Dass Fikes FDE-Produkte für eine optimale Entlastungseffizienz stehen, ist den Anwendern eine bereits vertraute Tatsache. Die bedingungslose Integration dieses Faktors in das Gesamtsystem flammenlose Druckentlastung 11.1 jedoch zeigt auf, dass Fike die Sicherheit für Mensch und Maschine mit höchster Priorität ansieht.

Maßgeschneidertes Angebot

Fike greift tief bereits bei R&D. Es wird an der Basis angesetzt. Genau dort, wo der potenzielle Bedarf entsteht. Dieses nutzerorientierte Denken macht aus FDE 11.1 ein System, das nicht elitäres Denken, sondern praxisbezogene Erfordernisse vernetzt. Markt- und Kundenanforderungen werden mit erforscht. Nur so konnte die Chance auf ein wirklich maßgeschneidertes Angebot und eine exakt passgenaue Ausführung in die Realität umgesetzt werden.